Übe Seenot, medizinische Dringlichkeit, Geräteausfall, Fehlalarmannullierung, Verlassen des Schiffes und relevante MSI in isolierter Simulation oder zugelassenem Testmodus. Sende niemals absichtlich einen echten Notalarm zur Übung. Prüfe Kommunikationsweg, Identität, Position/Zeit, Folgekommunikation, Wache, Zusammenarbeit und Protokoll. Bei versehentlichem echtem Alarm die Übung stoppen und sofort annullieren. Dies sind Lernübungen; verbindliche Prüfungsnoten und Zeitgrenzen bestimmt die Prüfungsverwaltung.
Die Übung zu einer kontrollierten Entscheidung machen
Eine integrierte GMDSS-Übung verbindet Priorität, verfügbares Medium, Identität, Position, Zeit, Folgemaßnahme, Ersatzausrüstung und Aufzeichnungen. Sie ist keine verkleinerte Funkzeugnisprüfung und keine Erlaubnis, einen echten Notrufalarm auszusenden. Beginne mit einem fiktiven Schiff, fiktiven Identitäten, einem ausdrücklich genannten Seegebiet und einer Dienstannahme sowie einem nicht aussendenden Simulator oder einem zugelassenen Testmodus der Ausrüstung.
Jede Übung braucht außerdem eine verantwortliche Aufsicht, einen klaren Start- und Endpunkt und eine festgelegte Methode für die Nachbesprechung.
Ein Szenario, mehrere Prüfungen
Ein gutes Szenario verändert jeweils nur eine Bedingung: Ein primäres Medium ist nicht verfügbar, die Position ist veraltet, eine Person benötigt medizinische Hilfe oder ein Fehlalarm erscheint. Der Lernende muss erklären, warum die nächste Wahl aus den Fakten folgt. A1, A2, A3 und A4 sind Kontexte für Dienst und Ausrüstungspflicht und keine vier universellen Tastenwege. Besonders A3 hängt vom anerkannten Satellitendienst und der mitgeführten Schiffserdfunkstelle ab.
Nutze diesen nummerierten Ablauf:
- 1Nenne fiktives Schiff, Reiseumstände, Medium und Quellenversion der Simulation.
- 2Ordne die Lage als Not, Dringlichkeit, Sicherheit oder Routine ein.
- 3Bestätige die fiktive Identität und die beste verfügbare Position/Zeit.
- 4Wähle den verfügbaren Kommunikationsweg, ohne Abdeckung zu erfinden.
- 5Plane die Sprach- oder Satellitenfolge und die Antwortüberwachung.
- 6Prüfe die Ersatzausrüstung und schreibe den fiktiven Eintrag.
- 7Besprich eine beobachtete Tatsache, ein ausrüstungsabhängiges Problem und ein verwaltungsabhängiges Problem.
| Übungsergebnis | Was es zeigt | Was es nicht zeigt |
|---|---|---|
| Richtige Einordnung | Schlussfolgern aus den genannten Fakten | Einsatzbereitschaft jedes echten Schiffs |
| Richtiger simulierter Weg | Verständnis des Übungsaufbaus | Aktuelle Dienstabdeckung |
| Vollständiges Musterlog | Nachvollziehbare Lernaufzeichnung | Amtliches Schiffslogbuch oder SAR-Empfang |
| Sichere Aufhebungsvariante | Bewusstsein für Fehlalarmrisiken | Annahme eines echten Ereignisses durch die Behörde |
Fehlalarm- und Verlassenszweige
MSC.514(105) ist eine IMO-Leitlinie zur Vermeidung falscher Notrufalarme. Verwende sie als Sicherheitsgrenze der Übung und nicht als universellen Prüfungsstandard. In einem simulierten Verlassenszweig kann gefragt werden, welche Ausrüstung der Sammelplan dem Überlebensfahrzeug zuweist und wie der Lernende die Prüfung dokumentieren würde. Er darf keine universelle Tastenfolge für ein bestimmtes Gerät lehren. Ein MSI-Zweig soll nur reisebezogene, aktuelle Informationen und den Dienst bestimmen, der sie liefert.
Grenze der Bewertung
Die Website kann bewerten, ob ein Lernender die fiktive Lage eingeordnet, Identität und Position/Zeit bewahrt, den angegebenen simulierten Weg gewählt und die Begründung dokumentiert hat. Sie kann keine allgemeine GOC-Bestehensgrenze, Prüfungsdauer, Akkreditierung oder Zertifikatsentscheidung vergeben. Das gehört zur zuständigen Verwaltung und zum zugelassenen Ausbildungs- oder Prüfungsverfahren.
Quellen: IMO-Index MSC.514(105); IMO-GMDSS-Rundschreiben; IMO-SAR-Dokumente und aktueller DSC-Verfahrensindex.
Amtliche Quellen · 2026-09-09
Wende dein Wissen an
Ein fiktives Schiff verliert während eines medizinischen Notfallszenarios sein primäres simuliertes Medium. Die Konsole liefert eine veraltete Position und einen nicht aussendenden Testmodus.
Was muss vor dem Fortfahren erklärt werden?
Vorgeschlagene Antwort: Priorität, beste verfügbare Position/Zeit, alternativer simulierter Weg, Folgemaßnahme, Ersatzprüfung und Eintrag.
Warum das funktioniert: Die Übung prüft eine Kette von Entscheidungen. Die veraltete Position wird mit ihrer Zeit gemeldet, der alternative Weg bleibt durch das Szenario begrenzt und jede Handlung bleibt im Testmodus. Kein Ergebnis bedeutet Zertifizierung oder echte Abdeckung.
Übe weiter mit angeleiteten Funkübungen.
Im Funksimulator übenWichtige Erkenntnisse
Eine integrierte Übung muss fiktives Schiff, Dienstannahmen, Quellenversion und nicht aussendenden Modus nennen.
Beurteile in dieser Reihenfolge Priorität, Identität, Position/Zeit, verfügbaren Weg, Folgemaßnahme, Ersatz und Eintrag.
MSC.514(105) liefert Leitlinien zur Vermeidung von Fehlalarmen und definiert keine universellen Prüfungsergebnisse.
Ein Simulatorergebnis ist begrenzter Lernnachweis und kein Nachweis für Schiffskonformität, SAR-Erfolg oder Zertifizierung.
Häufige Fehler
A1–A4 als feste Tastenwege zu behandeln oder Abdeckung ohne Dienstprüfung vorauszusetzen.
Mit einer echten Notruf- oder Relay-Aussendung zu üben.
Ein korrektes Arbeitsblatt als Nachweis eines amtlichen GOC-Erfolgs, der Schiffskonformität oder eines echten SAR-Ergebnisses zu melden.
Teste dein Wissen
Übe dieses Thema und wiederhole die Erklärung zu jeder Antwort.
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