GMDSS — Vorbereitung auf das Allgemeine Betriebszeugnis
Vollständige Vorbereitung auf das GMDSS-Allgemeine-Betriebszeugnis: Grundlagen, Seegebiete A1-A4, UKW-DSC, MW/KW-DSC, Satellit, NAVTEX, EPIRB, SART, Mayday/Pan-Pan/Sécurité-Verfahren, Maritime English, Funktagebuch und Übungen.
Phase 1 — Grundlagen
8 Std. Theorie · 5 Std. PraxisPhase 2 — Geräte
29 Std. Theorie · 47 Std. Praxis- 3Modul 3 — VHF-Sprechfunk und DSC
- 4Modul 4 — MF/HF-Sprechfunk und DSC
- 5Modul 5 — NBDP / Radiotelex
- 6Modul 6 — Inmarsat C und EGC
- 7Modul 7 — NAVTEX und Maritime Safety Information
- 8Modul 8 — EPIRB / 406-MHz-Bake
- 9Modul 9 — SART, AIS-SART und Überlebens-VHF
- 10Modul 10 — GPS, Antennen, Batterien und Notstromversorgung
Phase 3 — Verfahren
11 Std. Theorie · 13 Std. PraxisPhase 4 — Integrierte Übungen
1 Std. Theorie · 5 Std. PraxisGMDSS - was das General Operator's Certificate wirklich prüft
Das Global Maritime Distress and Safety System (GMDSS) ist der weltweite Rahmen aus Funkanlagen, Satelliten und Verfahren, der aus „jemand ist in Not“ macht: „die richtige SAR-Stelle weiß Bescheid, geeignete Fahrzeuge können ausweichen oder helfen, und der übrige Verkehr wird gewarnt“. Es wurde 1988 von der IMO beschlossen, gilt seit 1999 vollständig und ersetzte Morse-Notrufe durch automatisierte Mehrband-Alarmierung.
Bediener von Fahrzeugen mit GMDSS-Ausrüstung in den Seegebieten A2, A3 oder A4 (praktisch jedes Schiff nach SOLAS Kapitel IV und viele große Yachten) benötigen ein GOC - das General Operator's Certificate. Der Kurs umfasst vier Blöcke: Grundlagen (Seegebiete, Frequenzen, Vorschriften), Geräte (DSC-Controller, MF/HF-Transceiver, Inmarsat-C, NAVTEX, EPIRB, SART, AIS-SART), Verfahren (Mayday, Mayday Relay, Pan-Pan, Sécurité, Aufhebung von Dringlichkeit, Funkverkehr am Einsatzort) und integrierte Übungen.
Unten stehen alle 14 Module in der Reihenfolge, in der die meisten nationalen Prüfungsstellen (Spanien DGMM, UK MCA, US FCC) sie unterrichten. Theorie- und Praxisstunden orientieren sich an der Grundlage des IMO Model Course 1.25. Die visuellen Funkverfahrenskarten und Mayday-Vorlagen sind so gestaltet, dass sie als Screenshot gespeichert und laminiert werden können.
GMDSS-Seegebiete auf einen Blick
| Gebiet | Abdeckung | Erforderliche Ausrüstung |
|---|---|---|
| A1 | In Reichweite mindestens einer VHF-Küstenfunkstelle mit durchgehendem DSC-Alarmdienst (ca. 20-30 sm) | VHF-Funkgerät mit DSC (Wache auf Ch 70) + EPIRB + SART |
| A2 | Außerhalb A1, aber in Reichweite mindestens einer MF-Küstenfunkstelle mit durchgehendem DSC (ca. 100-150 sm) | A1-Ausrüstung + MF-Funkgerät mit DSC (Wache auf 2187,5 kHz) |
| A3 | Außerhalb A2, innerhalb der geostationären Inmarsat-Satellitenabdeckung (etwa 70° N bis 70° S) | A2-Ausrüstung + Inmarsat-C ODER HF-Funkgerät mit DSC |
| A4 | Polarregionen außerhalb der Inmarsat-Abdeckung (nördlich 70° N / südlich 70° S) | A3-Ausrüstung + HF-Funkgerät mit DSC verpflichtend + redundantes HF |
Am häufigsten abgefragte GMDSS-Module
- VHF-DSC-Alarmierung (Kanal 70)DSC-Not-, Dringlichkeits-, Sicherheits- und Routineanrufe - Kern der A1-Kommunikation.
- MF/HF-DSC (2187,5 / 4207,5 / 8414,5 kHz)Wachfrequenzen, Ausbreitung je nach Tageszeit, automatische Wiederholungslogik.
- Inmarsat-C und SafetyNETSatelliten-Notalarmierung, MSI-Aussendungen, Enhanced Group Calling.
- EPIRB 406 MHz und SARTFrei aufschwimmend, manuell, wasseraktiviert - wie COSPAS-SARSAT den Alarm tatsächlich weiterleitet.