MF/HF-DSC und anschließender Sprechfunk verwenden unterschiedliche Frequenzen. Die vorgeschriebene MF/HF-DSC-Wache umfasst 2187,5 und 8414,5 kHz sowie mindestens eine weitere geeignete HF-Frequenz. HF-Ausbreitung hängt von Funkweg, Tageslicht und weiteren Bedingungen ab. Nach einem fünf Minuten unbestätigten HF-Notalarm Küstenfunkstelle oder RCC informieren; einen DSC-Notalarm nur auf deren Anweisung und mit Erlaubnis des Kapitäns weiterleiten. Keine echten Notalarme für Tests senden.
| DSC (kHz) | Sprechfunk (kHz) |
|---|---|
| 2187.5 | 2182 |
| 4207.5 | 4125 |
| 6312 | 6215 |
| 8414.5 | 8291 |
| 12577 | 12290 |
| 16804.5 | 16420 |
Das Frequenzpaar als Aufgabenwechsel lesen
Die DSC-/Sprechfunktabelle verbindet zwei Aufgaben. Die digitale Frequenz führt den Selektivruf oder Alarm. Ihre zugehörige Sprechfunkfrequenz führt die anschließende gesprochene Notkommunikation. Ähnliche Zahlen machen Kanäle nicht austauschbar.
Zum Beispiel gehören 8414,5 kHz und 8291 kHz zu verschiedenen Teilen des Austauschs. Ein auf die erste Frequenz eingestellter Empfänger beweist nicht, dass der Bediener den Sprechfunk auf der zweiten hört. Lerne, beim Beschreiben einer Einstellung Frequenz und Funktion gemeinsam zu nennen.
Notwache von der Wahl des Sendebands trennen
Die vorgeschriebene Wache und die Wahl eines nützlichen Übertragungswegs beantworten verschiedene Fragen. Die Wache unterstützt das Erkennen eingehender Notalarme. Die Auswahl eines HF-Bands für eine Übertragung berücksichtigt neben dem genehmigten Verfahren auch Weg und Bedingungen.
| Entscheidung | Relevante Frage |
|---|---|
| Vorgeschriebene DSC-Wache | Welche Frequenzen muss die geltende Installation überwachen? |
| Übertragungsweg | Welcher geeignete Dienst und welches Band erreichen die Zielstation? |
| Sprechfunk-Folge | Welche Sprechfunkfrequenz gehört zum empfangenen Alarm? |
| Relay-Entscheidung | Erlauben Verfahren und Anweisung von Küstenstation/RCC dies? |
Entferne die vorgeschriebene Wache auf 8414,5 kHz nicht, nur weil eine andere HF-Frequenz für den Weg vielversprechend wirkt. Umgekehrt garantiert die Wache nicht, dass eine bestimmte Station die Übertragung auf diesem Band empfängt.
Über Ausbreitung ohne starre Regel nachdenken
HF-Wege verändern sich durch ionosphärische Bedingungen, das Tageslichtmuster entlang des Wegs, Jahreszeit und weitere Faktoren. Eine Unterrichtsformel wie „bei Tag höhere Frequenz versuchen“ ist keine vollständige Betriebsregel. Sie ersetzt weder aktuelle Informationen noch das genehmigte Ausrüstungsverfahren und die Bewertung des tatsächlichen Wegs.
Ein empfangener HF-Alarm kann ein Schiff betreffen, das weit außerhalb lokaler Sicht- oder VHF-Reichweite liegt. Sein Empfang beweist nicht, dass das empfangende Schiff die beste Einheit für direkte Hilfe ist. Lies Position und Zeit, bewerte die Lage und vermeide unnötigen Verkehr, wenn besser positionierte Einheiten bereits reagieren.
Einen unbestätigten empfangenen HF-Alarm durcharbeiten
Der aktuelle IMO-Ablauf trennt Überwachung, Information an Küstenstation/RCC und ein angewiesenes Relay. Wende diese Reihenfolge auf die Empfangssituation an und verwechsle sie nicht mit dem Aussenden eines Alarms für das eigene Schiff.
- 1Notiere empfangene Identität, Position/Zeit und Notinformationen.
- 2Höre nach dem Empfangsverfahren fünf Minuten auf dem zugehörigen Sprechfunkkanal oder den Kanälen.
- 3Stelle fest, ob Küstenstation/RCC bestätigt oder weitergeleitet hat und ob Notverkehr läuft.
- 4Informiere bei entsprechender Verfahrensvorgabe eine Küstenstation/RCC über einen geeigneten Weg.
- 5Sende das DSC-Notrelay in dieser empfangenen-HF-Alarmsituation nur auf Anweisung und unter Verantwortung des Kapitäns.
Benötigte Informationen danach bewahren
Zeichne Nachrichteninhalt, Empfangszeit, relevante Frequenzen, Kommunikation mit Land und erhaltene Anweisungen auf. Trenne beobachtete Ereignisse von Annahmen darüber, warum eine Antwort ausblieb. Dass du keine Antwort gehört hast, beweist nicht, dass keine Station den Alarm empfangen hat.
Amtliche Quellen · 2026-09-09
Wende dein Wissen an
Ein HF-DSC-Notalarm wird auf 8414,5 kHz empfangen. In der isolierten Übung sind während der fünfminütigen Überwachung keine Bestätigung der Küstenstation und kein zugehöriger Sprechfunk zu hören. Ein Lernender bereitet sofort ein Relay an alle Schiffe vor.
Was muss in dieser Situation vor einem DSC-Notrelay geschehen?
Vorgeschlagene Antwort: Eine geeignete Küstenstation/RCC über einen wirksamen verfügbaren Weg informieren und nur auf Anweisung unter Verantwortung des Kapitäns relayen.
Warum das funktioniert: Das Empfangsverfahren verbindet Informationen mit koordinierter Hilfe und vermeidet unnötige Relays. Die zugehörige Sprechfunkfrequenz ist 8291 kHz. Keine Antwort zu hören ist eine zu bewertende und zu meldende Information, keine allgemeine Erlaubnis zur erneuten Aussendung.
Übe weiter mit angeleiteten Funkübungen.
Im Funksimulator übenWichtige Erkenntnisse
Jede DSC-Notfrequenz hat eine zugehörige Sprechfunkfrequenz mit anderem Zweck.
Vorgeschriebene Wache und Wahl des Sendebands sind getrennte Entscheidungen.
HF-Ausbreitung hängt von Weg und Bedingungen ab, nicht nur von UTC.
Das Verfahren für einen unbestätigten empfangenen HF-Alarm umfasst Hören und Information an Land vor einem angewiesenen Relay.
Zeichne Empfangenes und Angewiesenes auf, ohne Annahmen in Fakten zu verwandeln.
Häufige Fehler
Eine DSC-Frequenz wie eine Sprechfunk-Arbeitsfrequenz zu verwenden.
Die vorgeschriebene Wache auf 8414,5 kHz bei Wahl eines anderen HF-Bands aufzugeben.
Nach einem empfangenen HF-Notalarm automatisch ein DSC-Relay zu senden.
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