Radar-SART reagiert auf geeignetes X-Band-Radar mit zwölf Markierungen; in der Nähe entstehen Bögen oder Kreise. AIS-SART sendet auf AIS-Frequenzen mit Kennung 970xxxxxx. Radar-SART benötigt 96 h Bereitschaft plus 8 h Dauerabfrage; AIS-SART 96 h Betrieb. Die Antenne nach Anleitung mindestens 1 m über dem Meer anbringen. Diese Geräte dienen der Ortung und ergänzen die EPIRB. Überlebensfahrzeug-UKW enthält Kanal 16 und mindestens einen weiteren Kanal.
Zwei Ortungsgeräte, zwei Detektionsbilder
Ein Radar-SART antwortet, wenn ein geeignetes X-Band-Radar ihn abfragt. Auf dem Radarschirm erzeugt er ein Muster aus zwölf Markierungen, die sich von der ungefähren Position der Überlebenden erstrecken; in geringer Entfernung kann das Muster als Bögen oder konzentrische Kreise erscheinen. Ein AIS-SART sendet dagegen Ortsinformationen auf AIS-Frequenzen und verwendet das Identitätspräfix 970. Beide Geräte helfen beim Auffinden von Überlebenden und ergänzen einen EPIRB-Alarm; keines ersetzt automatisch das andere.
Das Signal in das Lagebild des Rettungsteams einordnen
Die Radarerkennung hängt von kompatiblem Radar, Reichweite, Seegang, Antennenhöhe und Sichtlinie ab. Die Erkennung eines AIS-SART hängt von einem AIS-Empfänger sowie den Sende- und Antennenbedingungen des Geräts ab. Richte die Ausrüstung wie angewiesen auf, halte sie frei von Hindernissen und übergib die zugewiesene Ausrüstung bei sicherer Gelegenheit an das Überlebensfahrzeug. Ein tragbares Überlebens-VHF unterstützt Kanal 16 und nach der geltenden Ausrüstungsnorm mindestens einen zusätzlichen Kanal.
| Gerät | Was der Retter sieht |
|---|---|
| Radar-SART | Zwölf X-Band-Radarantworten, die sich in geringer Entfernung verändern. |
| AIS-SART | AIS-Zieldaten mit dem Identitätspräfix 970. |
| EPIRB | Einen Satellitenalarm und, sofern unterstützt, Ortsinformationen. |
Ein praktischer Ablauf für das Überleben
- 1Befolge den Sammelplan und nimm bei sicherer Gelegenheit die zugewiesene Bake, den SART und das tragbare VHF mit.
- 2Aktiviere das Ortungsgerät nach dem gekennzeichneten Verfahren und prüfe die Antennenposition.
- 3Halte das Gerät frei und überwache Rettungsanweisungen auf dem tragbaren VHF.
- 4Teile den Rettern mit, welches Gerät aktiv ist, und beschreibe die erwartete Radar- oder AIS-Anzeige.
- 5Schone die Batterien und befolge nach dem Ereignis die zugelassenen Test- oder Austauschverfahren.
Praxisgedanke: Zwölf Markierungen sind nicht zwölf Überlebende
Das Muster des Radar-SART stellt wiederholte Radarantworten von einer ungefähren Position dar. Es zählt weder Personen noch Boote noch Entfernungsringe. In geringer Entfernung ändert sich die Geometrie der Anzeige; deshalb muss der Wachoffizier das Muster zusammen mit Radarmaßstab, Peilung und Sichtinformationen deuten. Das Identitätspräfix eines AIS-SART erleichtert die Erkennung in einer AIS-Anzeige, hängt aber weiterhin von einem funktionierenden AIS-Empfangsbild ab und garantiert keinen Rettungskontakt.
Die IMO-Leistungsstandards für Radar-SART und AIS-SART sollten mit der tatsächlichen Geräteanleitung verbunden werden. Batterielebensdauer, Antennenhöhe und genaue Anzeigen sind gerätespezifisch; prüfe die zugelassenen Werte in der Anleitung des eingebauten Geräts.
Diese Trennung macht die Übung schlüssig: Alarmiere das Rettungssystem, mache das Fahrzeug auffindbar, dann höre zu und antworte.
Amtliche Quellen · 2026-09-09
Wende dein Wissen an
Die Radarwache sieht zwölf Markierungen, die sich von der Peilung eines kleinen Fahrzeugs ausbreiten, während auf der AIS-Anzeige kein neues Ziel erscheint.
Welche Erklärung passt zu den Fakten?
Vorgeschlagene Antwort: Das Muster kann ein Radar-SART sein; das Fehlen eines AIS-Ziels widerlegt dies nicht.
Warum das funktioniert: Ein Radar-SART antwortet auf geeignetes X-Band-Radar und erzeugt zwölf Antworten, die in der Nähe zu Bögen oder Kreisen werden können. Ein AIS-SART ist ein getrenntes Sendegerät und benötigt ein AIS-Empfangsbild. Die Wache soll Radar-Kompatibilität prüfen, Peilung und Entfernung melden und über das Überlebens-VHF oder andere Rettungskommunikation koordinieren.
Übe weiter mit angeleiteten Funkübungen.
Im Funksimulator übenWichtige Erkenntnisse
Ein Radar-SART antwortet auf geeignetes X-Band-Radar und zeigt ein charakteristisches Muster aus zwölf Antworten.
Ein AIS-SART sendet Ortsdaten auf AIS-Frequenzen mit dem Identitätspräfix 970.
SARTs orten Überlebende und ergänzen die EPIRB-Alarmierung.
Die Erkennung hängt von passendem Empfänger, Freihaltung, Antennenhöhe und Bedingungen ab.
Das tragbare Überlebens-VHF unterstützt die zweiseitige Koordination der Übung.
Häufige Fehler
Zu erwarten, dass ein Radar-SART als AIS-Ziel erscheint.
Zwölf Radar-Markierungen als zwölf Personen oder zwölf Entfernungsringe zu zählen.
Die Antenne zu verdecken oder ein Ortungsgerät ohne Überwachung der Rettungskommunikation zu verwenden.
Teste dein Wissen
Übe dieses Thema und wiederhole die Erklärung zu jeder Antwort.
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